Pressemeldungen
AStA sabotiert Arbeitsaufträge des StuPa
Das StuPa beschloss am 4. Januar mehrere Arbeitsaufträge an den AStA. Einer davon lautete:
„Der Referent für politische Bildung wird beauftragt, Interessierten an den kommenden Landtags-/ Bürgerschafts-/ Abgeordnetenhauswahlen in Bremen, Hamburg, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz an geeigneter Stelle (Kneipe, Tschaika, Studentenclub etc.) öffentliche Direktübertragungen anzubieten.“
Dies sollte der Förderung der politischen Bildung, wie dies als Aufgabe der Studierendenschaft im LHG MV und in der Satzung bestimmt ist, dienlich sein. Die wenigsten Studenten in Greifswald kommen aus Mecklenburg-Vorpommern; bei vielen Studenten, besonders der Fächer Politikwissenschaft, Jura und Geschichte, gibt es unabhängig von der Herkunft überdurchschnittliches Interesse an Landtagswahlen.
Es sollten gemütliche und überparteiliche „Wahlpartys“ werden anstelle einiger kleiner interner Parteiveranstaltungen, von denen sich Parteilose in der Regel nicht angesprochen fühlen.
In diesem Zusammenhang nimmt der RCDS Greifswald mit großer Enttäuschung zur Kenntnis, daß die nun auf der Internetseite des AStA angekündigte Übertragungsveranstaltung
erst um 18.30 Uhr beginnen soll (Wahllokale schließen um 18 Uhr, die Prognosen werden um 18.00 Uhr bekannt gegeben),
im AStA-Besprechungszimmer stattfinden soll (ein enges, dunkles und miefiges Kabuff im zweiten Stock des AStA-Gebäudes),
stattfindet, ohne dass Getränke oder Knabberzeug zu erwerben wäre,
statt einer Übertragung von ARD, ZDF, NDR oder Phoenix in guter Qualität mit einem Livestream aus dem Internet versorgt werden soll.
Der RCDS ist der Ansicht, dass der AStA bzw. der zuständige Referent für politische Bildung die Übertragungsveranstaltungen auf diese Weise sabotieren will. Der Vorsitzende des RCDS, Henning Krüger, sagt dazu: „Eine unattraktivere Konstellation als durch den gewählten Ort, die gewählte Zeit, die angestrebte Übertragungsmethode sowie die sonstigen Rahmenbedingungen ist kaum vorstellbar - kein Student wird sich zu dieser Veranstaltung verirren. Der zuständige Referent, Kilian Dorner, möchte den klaren Arbeitsauftrag des StuPa offensichtlich so unattraktiv umsetzen, dass er im Anschluss mit Verweis auf mangelnde Beteiligung weitere „Wahlpartys“ und somit Arbeit für sich vermeiden kann.“




